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ADAC Pannenstatistik 2016 – wer weswegen liegenbleibt

Automobilclub Veröffentlicht am Geschätzte Lesezeit 3 Minuten, 51 Sekunden

Blog: ADAC Pannenstatistik 2016 – wer weswegen liegenbleibt

Wahrscheinlichkeit einen Straßenwachtfahrer zu benötigen, abhänig vom Fahrzeugalter
(Quelle: ADAC)

Die ADAC Pannenstatistik 2016 zieht der Mittelklasse der Premiumhersteller eine weiße Weste an. Autokäufer erwarten die ADAC Pannenstatistik Jahr für Jahr vielleicht noch aufgeregter als den Weihnachtsmann und das nicht unbedingt, um sich über die häufigsten Pannengründe zu informieren. Von Interesse sind im Hinblick auf die ADAC Pannenstatistik 2016 die inbegriffenen Typenstatistiken der Gelben Engel, denen die Auswertung von insgesamt rund 2,4 Millionen Hilfsflügen zugrunde liegt. Autotypen mit weißer Weste kommen an: nicht nur an ihrer Destination, sondern auch bei den Käufern. Wir klären auf, wem die Pannenstatistik des ADAC 2016 Pannensicherheit bezeugt und welche Autotypen eher nicht (bei Ihnen) ankommen (sollten).

Deutschlands Pannenpanorama 2016 - Batterie bleibt Spitzenreiter

Wie jedes Jahr gewähren die Gelben Engel mit der Pannenstatistik 2016 detaillierte Ausblicke auf Deutschlands Pannenpanorama. In Sachen Pannengründe warten erst mal keine allzu großen Überraschungen: Spitzenreiter ist und bleibt die Batterie, die von den Gelben Engeln sogar bei 35,7 Prozent aller Hilfseinsätze für die liegengebliebenen Wagen verantwortlich gemacht wurde. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von rund sechs Jahren sind Autobatterien eine Schwachstelle, wegen der auch der beste Wagen liegenbleiben kann. Probleme mit der Kraftstoffanlage waren mit fünf Prozent ein eher verschwindender Pannengrund.

Häufigtse Pannenursachen

ADAC Pannenstatistik 2016

(Quelle: ADAC)

Hier die Statistik im Detail:

  • Batterieprobleme: 35,7 Prozent
  • Motormanagement (Zündung, Einspritzung & Sensorik): 15,2 Prozent
  • Sonstige Pannen (vor allem Lenkung, Bremsen, Fahrwerk & Karosserie): 14,1 Prozent
  • Generator, Beleuchtung, Anlasser & Verkabelung: 11,9 Prozent
  • Motorprobleme: 6,7 Prozent
  • Reifenprobleme: 6,5 Prozent
  • Probleme mit der Kraftstoffanlage: 5,0 Prozent
  • Kühlung, Heizung, Klina: 3,5 Prozent
  • Probleme mit Auspuffanlagen, Pertikelfilter und Katalysator: 1,4 Prozent

Sie befinden sich auf der Suche nach zuverlässigen Gebrauchtwagen? Dann spielen für Sie weniger die Pannengründe der ADAC Pannenstatistik 2016 eine Rolle, sondern die Unterteilung der Pannenhäufigkeit nach Modellen und Baujahr. Dass es gerade ab einem gewissen Alter vermehrt zu Pannenproblemen kommt, sollte nicht allzu sehr überraschen. Altersbedingte Verschleißerscheinungen, Ausfälle, Kurzschlüsse und ausgebrannte Energiespeicher sind typische Altersprobleme: Genauso kennen wir es schließlich von uns selbst.

Pannensicherheit für Premiumhersteller der Mittelklasse

Pannensicher oder nicht, das ist beim Gebrauchtwagenkauf die Frage. Die Typenstatistik des ADAC kann eine Hilfestellung geben. Wer in den Vorjahren am wenigsten Pannen hatte, wurde von Kaufinteressenten am ehesten gekauft. Bestimmte Modelle der unteren Mittelklasse und Mittelklasse kommen laut ADAC Pannenstatistik 2016 besser an als andere.

Pannenstatistik 2016 - untere Mittelklasse

Die Gewinner der unteren Mittelklasse

(Quelle: ADAC)

  • Die Gewinner der unteren Mittelklasse: Der Toyota Auris erhält in der ADAC Pannenstatistik 2016 eine weißer als weiße Weste. Trotzdem kommen auch die Modelle Audi Q3, 1er BMW und BMW X1, Mazda 3 oder Mercedes A- und B-Klasse sowie VW Caddy und Golf in allen Jahrgängen relativ gut davon.
  • Die Verlierer der unteren Mittelklasse: Die älteren Jahrgänge Opel Zafira oder Peugeot 307 bleiben laut der ADAC Pannenstatistik 2016 eher auf der Strecke. Ausgeprägte Schwächen und altersunabhängig durchwachsene Bilanz gibt es auch beim Citroën Berlingo, beim Peugeot 308 oder Renault Kangoo.

Pannenstatistik 2016 - Mittelklasse

Die Gewinner der Mittelklasse

(Quelle: ADAC)

  • Siegertypen der Mittelklasse: Aus der ADAC Pannenstatistik 2016 gehen im Hinblick auf die Mittelklasse zweifellos die Premiumhersteller als Sieger hervor. BMW, Audi und Mercedes bleiben laut der Gelben Engel mit Ausnahme der C-Klasse Baujahr 2008 und 2009 in allen Modellen relativ pannensicher. Ein Gewinnertyp der Mittelklasse ist außerdem der Skoda Octavia.
  • Mittelklassige Verlierertypen: Zu den größten Verlierern der Auswertung erklären die Gelben Engel neben älteren Modellen des VW Sharan die Mittelklassemodelle Ford Mondeo, Ford S-Max, Opel Insignia und Opel Signum/Vectra.

Na, jetzt wissen Sie vor dem Kauf zumindest, wer Sie ohne Pannenhilfe eher ankommen lässt und deshalb besser bei Ihnen ankommen sollte.

Auch Siegertypen können verlieren

Obwohl die ADAC Pannenstatistik 2016 eine kleine Hilfe zum Autokauf gibt, verlassen Sie sich lieber nicht zu sehr darauf. Wer den TÜV-Report desselben Jahres kennt, weiß die Dinge in Relation zu betrachten. Laut TÜV ist der Dacia Logan einer der größten Verlierer. Vom ADAC erhält der aber keinerlei Aufmerksamkeit. Übrigens verlieren auch Siegertypen: Das wissen wir spätestens, seit Tennisgöttin Serena Williams im Halbfinale der US Open 2015 gegen die Debütantin Vinci verloren hat. Wer also wegen scheinbarer Pannensicherheit einen der ADAC Siegertypen kauft, hat noch lange keine Pannenlosigkeit zu erwarten und andersherum. Lieber nicht blind nach Statistiken kaufen, sonst werden Sie sich nur die Haare raufen.

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