Europavergleich: Wieviel Autopannen in Europa kosten

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Autopanne irgendwo in Europa? Pannenhilfe und Abschleppen kosten im europäischen Durchschnitt 225,50 Euro. Abschleppen funktioniert nicht in allen Ländern Europas so einwandfrei und günstig wie in Deutschland. Wer bei der Fahrt in den Urlaub eine Autopanne hat, den kann die Reise laut Europavergleich von Autoclub JimDrive teuer kosten. Von wegen EU-weite Standards: Spätestens bei Autopannen hört es sich damit auf. In Deutschland lassen Sie sich für Kosten unter dem Europamittel abschleppen. Hochentwickelte Länder wie Norwegen verlangen von Liegengebliebenen laut Ranking die höchsten Kosten und richtig günstig wird die Autopanne in Russland und Litauen. Für das Abschleppen ergeben sich im Europavergleich sogar Kostenunterschiede von bis zu 414 Prozent. In Zukunft also gut darüber nachdenken, wo Sie sich das Liegenbleiben mit dem Auto überhaupt leisten können. Wir lassen Sie nicht einfach am Straßenrand stehen, sondern fassen den europäischen Kostenvergleich zusammen.

In Norwegen kosten Autopannen am meisten

Der Norwegen-Urlaub im eigenen Auto: Für viele ein Road-Trip über einsame Straßen, wo Rentiere, Moschusochsen, Elche und Vielfraße die Straße kreuzen. Autopanne im Norwegen-Urlaub? Kein allzu seltenes Phänomen. Großwild wie der Elch ist zwar aufregend zu treffen, bei Touren über Waldstraßen leider aber auch leicht mit dem Auto zu treffen. Besonders im einsamen Norden fühlt sich die Autopanne an verödeten Waldstraßenwindungen schnell wie eine Horrorfilmszene an. Empfang gibt es nicht immer und erwischt man endlich einen Abschleppdienst, freut man sich närrisch über die bevorstehende Rettung. Eigentlich geht mit dem Abschleppen der Horror aber erst so richtig los: Im Europavergleich von JimDrive schlägt Abschleppen in Norwegen im Durchschnitt mit 560 Euro zu Buche. Das macht im Vergleich zu der ebenfalls teuren Pannenhilfe in Ländern wie Dänemark (375 Euro), Finnland (315 Euro) und Schweden (315 Euro) noch immer einen Kostenunterschied von gut 200 Euro aus. In Norwegen liegenzubleiben oder eine Panne zu haben, ist für die Mittelschicht also eher nichts. Deshalb lieber bremsbereit unterwegs sein, das Navi zur Vorbeugung von Irrfahrten immer griffbereit halten und vor dem Aufbruch auf Einsamkeitsstraßen wegen der meilenweiten Abwesenheit jeder Zivilisation vorsichtshalber zweimal checken, ob genügend Benzin im Tank ist.

Europavergleich - Wieviel Autopannen in Europa kosten

(Quelle: JimDrive)

In Russland & Litauen können Sie sich Autopannen leisten

Estland, Lettland und Litauen laden zu Roadtrips durch das Baltikum ein. Sogar innerhalb der Baltikum-Gebiete müssen Sie nach Autopannen aber mit unterschiedlichen Kosten rechnen. In Estland kostet Abschleppen durchschnittlich 245 Euro, Lettland bildet mit 200 Euro das baltische Kostenmittelfeld und in Litauen fallen für die Pannenhilfe mit 135 Euro die niedrigsten Kosten in ganz Europa an. Ob Sie in Litauen überhaupt ein Auto gebrauchen können, bleibt eine andere Frage: Das Straßennetz des Staats befindet sich nämlich noch immer im Aufbau. Auch in Russland halten sich die Kosten für die Autopanne mit 145 Euro in Grenzen. Dort können Sie in Anbetracht der Landesweiten zwar ein Auto gebrauchen, kriegen es wegen der schlecht geteerten Straßen aber kaum unbeschadet durchs Land. Die Pannenhilfe werden Sie dort also zu relativ hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich in Anspruch nehmen und sich dann umso mehr freuen, dass es günstig bleibt.

Fazit: Wenigsten Abschleppen ist in Deutschland billig

In Deutschland mögen die Preise für Mieten und Lebenskosten in die Höhe schießen und die Mittelschicht am Straßenrand zurücklassen. Bei Autopannen müssen Deutsche aber nicht am Straßenrand zurückbleiben: Die Kosten für die Pannenhilfe bleiben hierzulande mit durchschnittlich 175 Euro nämlich günstig und bewegen sich sogar rund 50 Euro unter dem Europadurchschnitt. Trotzdem liegt Deutschland mit diesen Kosten laut JimDrives Europavergleich lediglich im Mittelfeld. Polen verlangt zum Beispiel 20 Euro weniger und das günstigste Pannenland Litauen liegt sogar 40 Euro unter den deutschen Preisen. In Frankreich (270 Euro), den Niederlanden (200 Euro) und Österreich oder der Schweiz (245 Euro) müssen Liegengebliebene für die Pannenhilfe dagegen wesentlich tiefer in die Tasche greifen als in deutschen Gefilden. Dass man wir Deutschen uns ungern billig abschleppen lassen, trifft also vielleicht in der Disco zu: Auf den Straßen sieht es aber anders aus.

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