Jetzt Mitglied werden!

JimDrive Aktion!
Mit diesem Gutschein C9X8KRA7 erhalten Sie 10€ Rabatt auf die Europaversicherung!

Warnwestenpflicht – Das kostet die fehlende Weste

Gastbeitrag Veröffentlicht am Geschätzte Lesezeit 2 Minuten, 48 Sekunden

Blog: Warnwestenpflicht – Das kostet die fehlende Weste

In Deutschland besteht seit dem 01. Juli 2014 eine Warnwestenpflicht. Wer diese missachtet muss mit einem Bußgeld rechnen. Wie viel das ist und weshalb eine Warnweste so wichtig ist, klärt der folgende Text.

Täglich verunglücken Menschen bei Autounfällen. In der Regel sind die Betroffenen dann auf die schnelle und gezielte Reaktion ihrer Mitmenschen angewiesen. Dazu zählt neben der Ersten Hilfe aber auch das Sichern der Unfallstelle. Seit 01. Juli 2014 muss daher jeder Autofahrer neben einem Warndreieck auch eine Warnweste bzw. eine Sicherheitsweste an Bord haben. Diese gewährleistet die Sichtbarkeit des Insassen bei einer Panne oder einem Unfall. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Insasse das Auto verlässt und die Fahrbahn betritt, z.B. um den Verunfallten zu helfen oder das Warndreieck aufzustellen. Die Vorschrift schließt allerdings nicht ein, dass die Warnweste getragen werden muss. Es besteht also keine Tragepflicht.

Dennoch sollten Autofahrer immer eine Warnweste im Kfz-Innenraum verstauen. Wer im Falle eine Polizeikontrolle keine entsprechende Warnweste mitführt, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Doch nicht nur eine fehlende Warnweste kann dieses Bußgeld hervorrufen. Da mit der Warnwestenpflicht eine europäische Sicherheitsnorm in Deutschland umgesetzt wurde, bestehen für diese bestimmte Vorschriften. Das betrifft vor allem den Anteil an reflektierendem und fluoreszierendem Material der Auto-Warnweste. Bei einer Kontrolle überprüft die Polizei also nicht nur, ob eine Weste mitgeführt wird, sondern auch, ob diese der Norm entspricht. Die Leuchtkraft soll vor allem die Sichtbarkeit während einer Panne bei Nacht gewährleisten und somit eine lebensgefährliche Situation vermeiden. Um sicherzustellen, dass die Warnweste der Norm entspricht, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass diese entweder nach deutscher Norm DIN EN 471:2003+A1:2007 oder nach europäischer Norm EN ISO 20471:2013 gekennzeichnet ist.

Warnwesten müssen nicht nur in PKWs sondern auch in Bussen und Lastkraftwagen vorrätig sein. Eine Warnweste für das Motorrad ist jedoch nicht verpflichtend. Dennoch sollten Motorradfahrer darauf achten, durch welches Land sie reisen. In einigen Ländern, z.B. Belgien, sind Warnwesten auch für Motorradfahrer Pflicht. Wer diese nicht mitführt, muss dort sogar mit einem Bußgeld von 50,- bis 1375 Euro rechnen. Die Warnwestenpflicht in Frankreich schließt hingegen Fahrradfahrer mit ein. Missachtungen werden mit 90 Euro Bußgeld bestraft. Daher lohnt es sich, die Bestimmungen im Ausland für Warnwesten für jedes Fahrzeug zu recherchieren.

Weitere Informationen zum Thema „Warnwestenpflicht“ finden Sie hier. Zusätzlich bietet das kostenlose Ratgeberportal www.bussgeld-info.de viele weitere Informationen, Ratgeber und Bußgeldkataloge zu verschiedenen Themen des Verkehrsrechts.

Über den Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.
Der VFBV. e. V. wurde im März 2014 vom Anwalt Mathias Voigt gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht Fragen und Unklarheiten aus dem Verkehrsrecht zu beantworten und zu beseitigen. Hierfür veröffentlicht der VBFV e. V. Rechtsbeiträge zum Verkehrsrecht auf den Portalen bussgeldkatalog.org, bussgeldrechner.org und bussgeld-info.de. Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über sämtliche Aspekte des Verkehrsrechts in Deutschland informieren können.


Kommentare