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Mobile Pannenhilfe: Wie Smartphone-Apps Automobilclubs revolutionieren

Automobilclub Veröffentlicht am Geschätzte Lesezeit 7 Minuten, 33 Sekunden

Blog: Smartphone-Apps: Automobilclubs mit mobiler Pannenhilfe

(Quelle: JimDrive)

Unfallhilfe per Smartphone-Apps war lange Zeit nur Zukunftsmusik. Mit ein bisschen Hilfe hat es mobile Pannenhilfe aber mittlerweile in die Gegenwart geschafft. Die Navigation funktioniert genau wie die Blitzer-, Stau- und Tankstellensuche schon länger über Smartphone-Apps. Automobilclubs wie der ADAC sind trotzdem erst spät auf die App-Straße abgebogen. Der AvD übernahm in der mobilen Pannenhilfe 2010 eine ähnliche Rolle wie Elvis in Sachen Rock’n’Roll: Als erster Autoclub setzte der Unfallhelfer damals auf mobile Notfallortung per GPS. Die AvD-App ist in der Autoclubbranche deshalb ein Rockstar und zugleich der Vorreiter unter den Smartphone-Apps. Automobilclubs profitieren von den Anwendungen auf Kundentelefonen vielleicht sogar noch mehr als Kunden. Obwohl die meisten Automobilclubs inzwischen zurecht das Wörtchen „mobil“ im Namen tragen, lohnen sich einige Mobilanwendungen für liegengebliebene Autofahrer eher als andere. Zumindest kennt fast jeder Autofahrer die Sehnsucht nach mobiler Pannenhilfe aus dem eigenen Leben.

Smartphone-Apps: Automobilclubs steckt man zukünftig in die Tasche

Das ist mal wieder typisch: Den ganzen Tag sind Sie problemlos durch menschenvolle Citys gecruist. Erst auf einsamen Waldstraßen röchelt Ihr Motor plötzlich wie ein sterbender Löwe und lässt das Atmen kurz darauf ganz. Der Schlüssel könnte genauso gut in der Tasche stecken: Im Schloss bringt er jetzt genauso viel wie ein Lottogewinn auf einem verlorenen Schein. Weil es Winter ist und nicht einmal die Heizung noch läuft, befürchten Sie ein eisiges Ötzi-Ende.

In der Nähe liegt nicht gerade viel: Weder Licht gibt es, noch Menschen. Auf die Hilfe von Mardern und Füchsen wollen Sie nicht vertrauen. Deshalb greifen Sie zum Smartphone, aber dessen Akku-Anzeige blinkt intensiver als momentan Ihre Warnblinkanlage. Ihnen bleibt trotzdem keine Wahl: Sie wählen die Nummer des Pannenhelfers. In der Warteschleife fühlen Sie sich dank Aufzugsmusik am anderen Ende zumindest nicht mehr allein. Nach einer gefühlten Ewigkeit hören Sie eine Stimme in der Leitung, nur ist es keine menschliche. Ein freundlicher Computer vertröstet Sie, bis sich Ihnen nach ewigen Minuten eine echte Person zuwendet.

Wer, wo, was? Leider haben Sie auf die Hälfte dieser Fragen keine Antwort. In der Dunkelheit suchen Ihre Augen nach Anhaltspunkten für Ortschaften, aber der Ort des Motorsterbens bleibt genauso dunkel wie es plötzlich der Handybildschirm ist. Sie wundern sich noch über das Schweigen in der Leitung, bis Sie eine bittere Erkenntnis erreicht. Wegen dem leeren Akku werden Sie es in absehbarer Zeit wahrscheinlich weder in Sachen Handy noch Auto zur Mobilität zurückschaffen. Würden Automobilclubs Smartphone-Apps zur Pannenmeldung bereitstellen, wären Sie nicht in dieser Situation. Gott sei Dank setzen Autoclubs seit einigen Jahren tatsächlich immer öfter auf kostenlose Mobilanwendungen.

App-solute Vorteile: Wieso Automobilclubs Apps entwickeln

JimDrive App

(Quelle: JimDrive)

Mit dem App-Fieber reagieren Autoclubs auf den Zeitgeist. Für das jüngere Publikum bleibt die Pannenhilfe am Straßenrand nur dann interessant, wenn ihre Helfer nicht am Rande der Zeiten liegenbleiben. Telefonanrufe machen Digital Natives heutzutage höchstens bei Mama. Im Dienstleistungsumfeld muss es moderner zugehen. Nicht nur aus diesem Grund häufen sich im Google Store zur Unfall-und Pannenhilfe mittlerweile die Apps. Automobilclubs wie Jimdrive haben die Branche verändert und ihre Mitglieder davon überzeugt, dass Smartphone-Apps Nerven und Zeit sparen. Dem Club sparen die Anwendungen außerdem Geld, indem sie Arbeitskräfte in Beratungsfunktionen ersetzen.

Neben Routenplanern, Blitzerwarnungen und Navigationsfunktionen lassen sich juristische und unfalltechnische Informationen genauso leicht in mobile Apps integrieren wie Stau- und Tankstellenfinder. In einer Konsequenz zur Beratungsdigitalisierung gelingt es Jimdrive laut eigener Aussage, über innerbetriebliche Aufwand- und Kostenersparnisse günstige Tarife anzubieten.

Sie profitieren als Kunde nicht nur kostentechnisch von den Smartphone-Apps: Automobilclubs erreichen Sie im Pannenfall zeit- und akkuschonender. Schnelle Pannenhilfe findet Sie dank integrierter GPS-Notfallortung sogar dann, wenn Sie den eigenen Pannenort nicht kennen. Nach Unfallereignissen in abgelegenen Gegenden lassen sich Handysignale ohne GPS-Notfallortung nur auf einen Großraum lokalisieren. GPS-Notfallortung ist im Vergleich dazu auf wenige Meter genau. Dadurch erspart die Technologie den synchron mit dem Pannendienst verständigten Rettungskräften die zeitaufwändige Suche nach Unfallorten und kann deshalb Leben retten. Schöne Theorie, aber wie sieht die Praxis aus? Wir unterziehen die mobilen Anwendungen von Autoclubs wie Jimdrive einem App-Check.

AvD Pannenhilfe App: Pannenhilfe überall

AvD App

(Quelle: AvD)

Die AvD Pannenhilfe App macht Android-Smartphones nicht nur zur Notrufsäule. Der erste Autoclub mit Notfallortung hat informative Features in sein Mini-Programm integriert. Per Tankstellenfinder mit Echtzeitpreisvergleich informiert Sie der AvD so über autorelevante Einzelheiten wie günstige Tankgelegenheiten. Für nahezu jeden Fall bietet die AvD-App nützliche Funktionen:

  • Im Pannenfall gehen der aktuelle Standort, die Pannenursache und die Fahrzeugdaten direkt an den AvD.
  • Beim Unfall sparen Sie mit der 112-Notruffunktion per SOS-Button und den maßgeschneiderten Unfallberichten wertvolle Zeit.
  • Im Straffall erleichtern Ihnen Sanktionsrechner und verkehrsrechtliche News neben GPS-basierter Anwaltssuche die Einschätzung.
  • Im Notfall helfen Erste-Hilfe-Anleitungen bei Vorortmaßnahmen.

Obwohl sich alles davon gut anhört, steht es laut Anwenderberichten im Ernstfall weniger gut um die versprochene Hilfestellungen. Negativstimmen beklagen etwa Systemüberlastungen und fehlende Zuverlässigkeit.

AvD App

Jimdrive App: Digitale Pannenhilfe per Knopfdruck

Als Automobilclub der jüngsten Generation verspricht Jimdrive seinen Mitgliedern seit der Gründung moderne Pannenhilfe auf Basis moderner Technologie. Die Jimdrive iPhone App ist zur Realisierung dieses Versprechens ein wichtiger Schritt. Auf den ersten Blick kommt die Smartphone-Applikation reduzierter daher als die AvD-App.

  • Die Basisfunktionen sind neben zeitsparender Pannenmeldung inklusive Sofort-Feedback vor allem Tracking-Optionen.
  • Letztere ermöglichen Ihnen neben der Routenverfolgung per digitales Fahrtenbuch Positionsspeicherung, damit Sie auf größeren Parkplätzen nicht bis zum Hungertod nach Ihrem Auto suchen (Find My Car Funktion) .
  • Um auch andere per Knopfdruck über Ihren Standort zu informieren , hat Jimdrive soziale Netzwerke in die Applikation implementiert (Follow me Feature).
  • Obendrauf gibt es ein digitales Tankbuch, das Pfennigfuchsern einen Überblick über das Tankverhalten bietet.

Obwohl der Autoclub Smartphone-Apps von Anfang an mit in sein Werbekonzept integriert hat, geht die Jimdrive-Mobilanwendung nicht über Grundfunktionen hinaus. Was nach Kritik klingt, kann die eigentliche Stärke sein. Anstatt wie der AvD etliche Features in eine einzige App zu stecken und dadurch Systemüberlastungen zu riskieren, konzentriert sich Onkel Jim auf das Wesentliche. Vielleicht sind es wenig Funktionen, aber die funktionieren.

JimDrive App

ADAC Apps vom Mini-Navi bis zur Unfallhilfe

Europas größter Automobilclub ADAC geht in Sachen Apps einen Mittelweg zwischen AvD und Jimdrive. Statt viele Funktionen in einer einzigen Anwendung zu verstauen, stellt Ihnen der Autoclub nach Bedarf unterschiedliche Apps zur Verfügung.

  • ADAC Maps ist die älteste ADAC App und ermöglicht Ihnen im Inland neben Routenplanung den Abruf von relevanten Adressen, Wetterinformationen und Newsmeldungen.
  • Die ADAC TourSet App versorgt Sie auf Reisen durch Europa, Australien, Nordamerika und Neuseeland mit Karten und Reiseinformationen aus über 130 Reiseführern.
  • Die ADAC Auslandshelfer App liefert Ihnen nach Unfällen im Urlaub Informationen. Krankenhäuser, Ärzte und landesrechtliche Zusammenhänge stehen Ihnen für mehr als 90 Reiseländer zur Verfügung und bleiben nach dem Download auch ohne Internetverbindung abrufbar.
  • Mit der Pannenhilfe App ermöglicht der ADAC Mitgliedern seit 2015 neben der Standortbestimmung im Inland die Direktkontaktaufnahme mit den Gelben Engeln. Nach Unfällen stellt Ihnen die App eine zusätzliche Unfall-Checkliste zur Verfügung, die Sie zum richtigen Verhalten anleitet.

Manche Mittelwege sind mittelmäßig. Für die ADAC Apps gilt leider dasselbe. Bei eingeschalteter Standortübermittlungsfunktion klappt es in der ADAC Pannenhilfe App zum Beispiel nicht immer mit dem Anruf bei den Gelben Engeln. Andere Smartphones steigen ganz aus den Apps aus oder lokalisieren den Standort nur ungenau. Obwohl es auch positive Erfahrungsberichte gibt, kann von Zuverlässigkeit keine Rede sein. Am besten funktioniert die Auslandshelfer App: eine zwar nette, aber nicht lebensnotwendige Anwendung.

ADAC App

Fazit: Mobile Pannenhilfe schwächelt wie ein Uraltmotor

Dass die Technik auch im Technikzeitalter alles andere als unfehlbar ist, beweisen viele Smartphone-Apps. Automobilclubs von ADAC bis ACE erkennen das Konzept mobiler Pannenhelfer mittlerweile zwar zu Recht als interessante Zukunftsaussicht, aber so richtig begonnen hat die Zukunft noch immer nicht. In Sachen Funktionsumfang und Bedienerergonomie tun sich Autoclubs wie der AvD oder ACV mit ihren Apps positiv hervor. Leider bringen auch viele Funktionen nichts, wenn sie im Notfall nicht zuverlässig funktionieren. Für das Ausland geben Autoclubs von vornherein keine Funktionsgarantie, obwohl die Applikationen gerade dort einen Sinn hätten. Sogar bei Auslandstauglichkeit überlegen Sie sich die Anwendung lieber dreimal. Wegen Roaming-Gebühren kann Sie die betriebserforderliche Internetverbindung außerhalb Deutschlands nämlich einiges kosten. Trotz kostenloser Installation müssen Sie für den App-Betrieb bezahlen: nicht nur mit Geld, sondern auch mit Ihren Daten. Angesichts der Lebensretter-Qualität von Funktionen wie der GPS-Notfallortung würde man über die Datenschutzprobleme wahrscheinlich hinwegsehen wollen: Wenn die Ortung denn wirklich funktioniert.

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